Musikfest 2019 Kontakte

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Von den Alpen bis an den Ozean

Gut besuchtes Katharinenkonzert der Musikkapelle Thundorf mit unerwarteten Einlagen

Der Ziachvirtuose Hermann Huber als Solist

Ainring. Mit inspirierender harmonischer Blasmusik begeisterten die mehr als 50 Musikantinnen und Musikanten der Musikkapelle Thundorf unter Leitung von Hildegard Nitzinger beim Katharinenkonzert in der Mehrzweckhalle Mitterfelden ihre Zuhörer. Bei lauen Sommertemperaturen nahm die Kapelle die Konzertbesucher mit auf eine musikalische Reise von den Alpen, durch Frankreich und Italien bis an den Ozean. Als musikalische Besonderheit gestalteten in diesem Jahr der Ziachvirtuose Hermann Huber und die Harfinistin Veronika Hasenöhrl das Konzert auf ganz besondere Weise mit.

Mit "Vita pro Musica" – Ein Leben für die Musik – eröffnete die Kapelle das Konzert feierlich- konzertant mit interessanten, dynamischen Kontrasten und zeigte bereits hier eindrucksvoll, welch füllige und vielfältige Klang-Bandbreite möglich ist. Vorsitzender Markus Weidenspointner freute sich, dass sich unter den vielen Zuhörern und Musikanten aus den Nachbarkapellen auch Bürgermeister Hans Eschlberger, Altbürgermeister Hans Waldhutter und Pfarrer Anton i. R. Parzinger eingefunden hatten.

Johannes Waldhutter bei der Ansage
eines Stückes

In witziger, amüsanter und informativer Weise wurden in der Folge die einzelnen Konzertstücke immer wieder von Musikerinnen und Musiker der Kapelle angekündigt, die des öfteren, gewollt oder ungewollt, für Erheiterung bei den Konzertbesuchern sorgten. Italienische Musik Guiseppe Verdis aus der Zeit der Romantik erklang nach dem Eingangsstück in dem Arrangement "Sempre Verdi". Passend zu den sommerlichen Temperaturen gelang es dem großen Klangkörper harmonisch und treffend, mit bekannten Melodien aus den Opern Nabucco, Rigoletto oder La traviata, italienische Lebensfreude und Leichtigkeit tänzerisch, gewürzt mit theatralischen Momenten, in die Mehrzweckhalle zu zaubern.

In "Mountain Wind" beschreibt der noch junge Südtiroler Komponist Martin Schranagl, musikalisch und emotional genial, die Schönheit der Bergwelt. Das Klangbild beginnt füllig und ruhig, gewürzt mit einigen Spannungsbögen und inspirierenden, dynamischen Akzenten, auf einem starken Fundament der Schlagwerker. Ein feines Querflötensolo, welches nahtlos in das Gesamtorchester überging, vermittelte Stille, Wohlgefühl und Weite, was alles von einem auffrischenden Bergwind in die Ferne mitgenommen wurde. Beim anschließenden Walzer "Träumereien" gab es Gelegenheit, dies alles nachwirken zu lassen und sich von den tänzerisch wiegenden Bewegung des Stücks und den typisch weichen, tragenden Melodien im Mittelsatz und den Flügelhörnern hinzugeben. Mit der gleichen musikalischen Intention verteilte die Kapelle dann "Streicheleinheiten" über die gleichnamige Polka von Alexander Pfluger. Dass, neben einem zu Herzen gehenden Mittelsatzsolo auch Kleinigkeiten inspirierende Wirkung haben können, zeigte die Triangelspielerin, die einzelne Töne wirkungsvoll, gefühlvoll, geradezu streichelnd in das Klangbild einfügte.

Für ein Blasmusikkonzert sicher ungewöhnlich, brachten sich vor der Pause noch der Ziachvirtuose Hermann Huber und die Harfinistin Veronika Hasenöhrl in das Konzert ein. So zusagen als Vorspiel zu einer Erstaufführung, zeigte Huber mit einem Musette-Walzer, wie flink, geschickt und virtuos seine Fingern über die Knöpfe seiner Steirerziach geradezu fliegen können. Danach stellte sich eine kleine Tanzlmusibesetzung aus der Kapelle, mit den beiden genannten Solisten und dem Gesamtorchester einer besonderen Herausforderung.

Bei der Erstaufführung von "Zuginconcerto"

Auf dem Dirigiertisch lag nämlich das "Zuginconcerto" von Jakob Gruchmann, der dies speziell für Hermann Huber und diese spezielle Besetzung komponierte und welches so noch nicht aufgeführt worden war. Das moderne Werke wird mit disharmonischen Akkorden und Tönen der Steirerziach eröffnet, bis die kleine Trommel die Tanzlmusi und schließlich das Gesamtorchester ins Spiel bringt. Insgesamt eine große Herausforderung, die Rhythmik, Melodik und Dynamik betreffend, mit nur marginal vorkommenden Passagen schmissiger Blasmusik. Am Schluss verfällt die Ziach wieder in Disharmonie, welche die Kapelle aber schließlich mit einigen wohlklingenden, aber "trotzigen" Schlussakkorden kontert.

Den zweiten Konzertteil eröffnete die Musikkapelle Thundorf mit dem schmissigen, facettenreichen Marsch "Salemonia" im Egerländerstil, der insbesondere durch eine unkonventionelle Stimmführung wirkungsvoll aufgebaut ist. Mit dem anfangs düsteren, bedrückenden Tongebilde "The man in the iron mask" wechselte die Kapelle dann in das Frankreich des 17. Jahrhunderts und die Herrschaftszeit König Ludiwg XIV. Mit vielen Dynamikakzenten, einmal sehr ruhig gehaltenen Passagen mit Querflöten-, beziehungweise Piccolosoli und spannender Harfenuntermalung, ein anderes Mal tänzerisch schreitend oder strahlend dynamisch, beschreibt der Komponist hier die Zeit der "Drei Musketiere" beim Aufstand gegen den narzistischen Herrscher. Darauf passte gut der Ohrwurm "Ich gehör nur mir" aus dem Musical "Sissy", in dem insbesondere die Saxophone und die Flügelhörner mit den Klarinetten glänzten.

In "Pacific Dreams" von Jacob de Haan werden schließlich Gefühle, Träume und Sehnsüchte eines Komponisten klanglich wiedergegeben, der fern der Heimat lebt. Wuchtig prallen hier anfangs die Wellen des Pazifiks ans Ufer, laufen friedlich und still an einem Strand aus, um dann wieder ihre Wucht zu demonstrieren. Dann brodelt musikalisch vielleicht das Leben in einer Stadt und wird Sehnsucht nach einer ruhigen Insel in einer bedächtigen, beschaulichen Passage vermittelt. Über die kleine Trommel kommt dann Bewegung ins Spiel, die sich immer weiter dynamisch kraftvoll steigert und die ersehnte Reise auf einem Schiff symbolisieren könnte. Das Stück mündet in einem strahlenden freudigen Schluss.

Mit einem umfassenden "Dankeschön" verabschiedete sich ein sichtlich glücklicher Vorsitzender von den Konzertgästen, die sich ihrerseits mit lang anhaltendem, begeistertem Applaus bedankten. Blumen oder eine Flasche Wein gab es für die beiden Solisten. Einen Blumenstrauß überreichte der Vorsitzende, verbunden mit einem herzlichen Dank für die intensive Vorbereitung, an die Kapellmeisterin Hildegard Nitzinger, unter deren gewohnt bestimmten, sicheren Dirigat und der bescheidenen Art und Weise die Kapelle zur Höchstform aufgelaufen war. Mit drei Zugaben, unter anderem dem Stück "Always Look on the Bright Side of Life", das Hildegard Nitzinger auch als Wunsch an die Besucher formulierte, klang das Katharinenkonzert aus.


Text und Fotos: Werner Bauregger

Vita pro musica Sempre Verdi Mountain Wind Träumerei Streicheleinheiten Musettenwalzer Zuginconcerto Salemonia The man in the iron mask Ich gehör nur mir Pacific Dream Polka mit Herz Auf der Vogelwiese Always look on the bright site of live

Die Pfarrei feiert ihren Schutzpatron

Kirchenchor und Musikkapelle gestalten Festmesse in St. Martin Thundorf

Die Pfarrei Thundorf feierte ihren Schutzpatron St. Martin. Der Kirchenchor setzte mit der Gestaltung des Festgottesdienstes einen Höhepunkt in seinem 40. Chorjubiläum und wurde von der Musikkapelle Thundorf-Straß unterstützt. Aufgeführt wurde die "Gospel Mass" von Jacob de Haan. Der Komponist schrieb eine lateinische Messe für Blasorchester und Chor.

Mit den Fahnenabordnungen der KLJB Thundorf-Straß, des Trachtenvereins "D’Mühltaler", der Krieger- und Soldatenkameradschaf Thundorf-Straß, der Prangerschützen Thundorf-Straß und der Schützengesellschaft Eichenlaub Straß zogen Pfarrer Wernher Bien und seine Mini-stranten in die Kirche ein. Mit dem St. Martinslied wurde die Messe eröffnet. Die Gottesdienstbesucher konnten den Chor und die Musikkapelle nicht nur hören, sondern auch sehen. Denn die Sänger standen ihm Altarraum, und die Musikanten saßen vor dem Seitenaltar des Heiligen Josef. Mit einem schwungvollen Kyrie und Gloria wurden die Zuhörer im Rhythmus der Gospelmusik mitgenommen. Nach der Lesung spielte die Musikkapelle einen Teil des Glorias instrumental. Eine Männerschola sang das Halleluja für das Volk ein. Bei der Predigt erzählte Pfarrer Bien die Lebensgeschichte des heiligen Martin. Schwungvoll und beeindruckend wurde das Sanctus vorgetragen. Das Benedictus bestach durch seinen ruhigen und klangvollen Stil. Ungewohnt und doch einzigartig klang das Agnus Dei für den Zuhörer, das im Stil des "Blues" komponiert ist. Der Festgottesdienst endete mit dem Stück "Jesus berühre mich" von Albert Frey. "Nach dem Gottesdienst waren alle glücklich und zufrieden, die Gottesdienstbesucher wegen der festlichen und schwungvollen Gospelmesse. die vom Stil einmal etwas anderes war, und die Sänger und Musikanten, weil sich das intensive Proben ausgezahlt hat", berichtet Chorleiterin Maria Ramstetter-Wallner.

Bei einem Weißwurstfrühstück im Gasthaus Thundorf "Kayserstube" wurde danach auf den gelungenen Auftritt angestoßen.

Kyrie Gloria Sanctus Benedictus Agnus Dei Jesus berühre mich

Starke Leistung von Andrea RimböckAndrea Rimböck 2017

Klarinettistin erhält Leistungsprüfungsabzeichen in Gold - Ehrungen beim Katharinenkonzert der Musikkapelle

Mitterfelden. Mit sichtlichem Stolz konnte der Vorsitzende der Musikkapelle Thundorf-Straß, Markus Weidenspointner, beim Katharinenkonzert am Samstag in der Turnhalle in Mitterfelden verkünden, dass die Klarinettistin Andrea Rimböck vor kurzem die Leistungsprüfung D3-Gold abgelegt und mit Bravour bestanden habe.
Weidenspointner bezeichnete dies als eine „ganz besondere starke Leistung“. Dem 2. Bürgermeister der Gemeinde Ainring, Gerhard Kern, war es vorgehalten, die Verleihungsurkunde des Musikbundes von Ober- und Niederbayern (MON) vorzulesen und diese der Musikerin zu überreichen. Wie Weidenspointner weiter informierte, berechtige dieser Abschluss sogar dazu, ein Musikstudium zu beginnen. Kapellmeisterin Hildegard Nitzinger gratulierte mit einem Blumenstrauß zu dieser außergewöhnlichen Leistung. Dass man für diese Auszeichnung ausgezeichnet musizieren können muss, sei keine Frage. Darüber hinaus habe Andrea Rimböck aber zur Vorbereitung auf die Prüfung und die Prüfung selbst zweimal für jeweils fünf Tage nach Marktoberndorf fahren müssen. Umso mehr dürfe man diese Leistung als großen Kraftakt anerkennen.

In Anerkennung der Leistung, 21 Iahre lang als Vorsitzender die Geschicke der Musikkapelle Thundorf/ Straß maßgeblichHubert Nitzinger 2017gestaltet zu haben, dankte Markus Weidenspointner an diesem Abend seinem Vorgänger Hubert Nitzinger. Er habe sein Amt mit Freude und Schaffenskraft ausgeübt. In dieser langen Zeit sei innerhalb der Kapelle viel geschehen. Auch für ihn als neuen Vorsitzenden sei Nitzinger, der nun 2. Vorsitzender ist, eine wertvolle Stütze. Er habe immer ein offenes Ohr für alle Belange und stehe dem Vorstand mit Rat und Tat zur Seite.
Als Anerkennung überreichte Weidenspointner Hubert Nitzinger ein Präsent der Kapelle und seiner Frau und Kapellmeisterin Hildegard Nitzinger einen Blumenstrauß. - (Fotos und Text Werner Bauregger)

Sommernachtskonzert 2017 der Musikkapelle Thundorf/Straß in Laufen an der Salzach

Auch in diesem Sommer fanden wieder die beliebten Konzerte auf dem Rupertusplatz mit Musikkapellen von "Drent und Herent" statt. Der Bezirksmusikverband Chiem- und Rupertigau lud mit freundlicher Unterstützung der Stadt Laufen zu fünf Sommernachtskonzerten ein.
Das Konzert der Musikkapelle Thundorf/Straß fand am 3. August 2017, einem lauen Sommerabenden unter freiem Himmel vor der malerischen Kulisse der Laufener Altstadt statt.

Sommernachtskonzert 2017 1 klein  Sommernachtskonzert 2017 2 klein 
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Mit musikalischer LeichtigkeitMusikkapelle Thundorf/Straß

Klanglich vielfarbiges Katharinenkonzert der Musikkapelle Thundorf-Straß begeistert Zuschauer

Mitterfelden. Mit einem unterhaltsamen und inspirierenden Konzertprogramm aus böhmischer Blasmusik, der Wiener Klassik, dem Genre der Filmmusik oder zeitgenössischen Stücken und Kompositionen verstand es  die Musikkkapelle Thundorf-Straß, ihre Zuhörer beim Katharinenkonzert in der Mitterfeldener Mehrzweckhalle zu begeistern. Hörenswert waren aber nicht nur die Musikbeiträge, sondem auch die erfrischend unkomplizierten, informativen und amüsanten Anmoderationen der Stücke durch Musikerinnen und Musiker der Kapelle.
Gut gelaunt nahmen die insgesamt 48, zum größten Teil jungen Musiker auf der einfallsreich und ansprechend dekorierten Bühne Platz. Zur Eröffnung des Programms hatte die Kapellmeisterin Hildegard Nitzinger das Stück  „Feuer und Flamme“ von Stefan Unterberger ausgesucht, welches die Zuhörer gleich zu Beginn, majestätisch und feierlich im Stile einer „heldenhaften Fanfare“, in ihren Bann zog.
Dass die Kapelle hervorragend vorbereitet war, zeigte sich bereits hier an einer sauberen Gesamtstimmung und dem homogen ausgeprägten Gesamtklang. Auch die unterschiedlichen Rhythmen und geforderten Dynamikimpulse erreichten mit einer ausgeprägten Leichtigkeit die Ohren der aufmerksamen Zuhörer. Der erste Vorsitzende Markus Weidenspointner freute sich über den sehr guten Besuch und die Tatsache, dass sich unter anderem auch der zweite Bürgermeister der Gemeinde Ainring, Gerhard Kern, und der Dirigent des Bezirks Chiem- und Rupertigau im „Musikbund von Ober- und Niederbayern“, Wolfgang Obis, zum Konzert gekommen waren.
Stefan Reichenberger moderierte im Anschluss den „Gipfelsieg-Marsch“ von Sepp Leitinger an, der einer starken behinderten Frau gewidmet ist. Wie ein Wunder erfüllt sich nach dem Stück auch die Erwartung Stefans, der seine Moderation mit den Worten: „I gfrei mi aufn Gipflsieg, weil i danoch a Bussl krieg“ beendet hatte. Den Marsch selber intonierte die Kapelle gemütlich, aber ausdrucksstark. Der „Kaiserwalzer“  aus dem ]ahr 1898 von ]ohann Strauß, Op. 437, in einem Arrangement für Blasmusik von Hans Hartwig stand als nächster Titel auf dem Programm. Gedanklich zog Julia Thurnhausstatter dafür die Bergschuhe aus und die funkelnden Tanzschuhe an. Julia verriet auch, dass es für die vielen jungen Kapellenmitglieder gar nicht einfach war, ein klassisches  „Walzerfeeling“ zu transportieren. Zur Inspiration habe die Kapellmeisterin findig im Probenraum ein Bild von Kaiserin Sissi aufgehängt. Dass dies offensichtlich gewirkt hat, zeigte der Klangkörper anschließend. Homogen ausgeglichen erklangen die feinen Passagen filigran und hohe Töne in den Registem leicht und sauber. Die dem Musikwerk eigenen spannenden Phrasierungen, energischen Akzente und anspruchsvolle Dynamikwechsel erklangen ebenfalls überzeugend. Keine  Probleme bereiteten den Orchestermitgliedern auch die herausfordernden Übergänge, die sicher jedem Blasmusikanten nicht nur in guter Erinnerung sein dürften.

  Jung und Alt
  simon kern wallnerchristian oettl 

Markus Öttl leitete mit einem Witz über eine Flugschülerin, bei der letztendlich nur noch Beten half, gekonnt auf das Konzertstück „Amen“ von Pavel Stanêk über. Der feierliche, fast sakrale Charakter dieser Melodie kam insbesondere durch die rücksichtsvolle Zurücknahme der nicht melodieführenden Register wunderbar zum Tragen. Mit einem herzig vorgetragenen Liebesgedicht aus dem Liedtext der böhmischen Polka „Böhmische Liebe“ von Mathias Rauch brachte der Nachwuchsmusiker Simon Kem-Wallner die Konzertbesucher zum Schmunzeln. Musikalisch verstanden es die Musiker bestechend, über die weich klingenden Flügelhömer und den Mittelsatz die Klangcharakteristik böhmischer Blasmusik schwungvoll, aber gleichermaßen gefühlvoll und harmonisch zum  Klingen zu bringen. Thomas Lindl hat den „Augenstern Walzer“ von Herbert Pixner für Blasmusik arrangiert, den die Kapelle als nächstes vortrug. Vielleicht hatte Pixner ja dabei so einen Spitzbuben im Kopf, wie ihn der 2. Vorstitzende Hubert Nitzinger in seiner Anmoderation in dem amüsanten Gedicht: „Da Oma ihre Rohrnudln“ ausdrückte. Gemütlich und treffend interpretierte die Kapelle die Komposition so, dass  man sich am liebsten „gmiatlich zruckloana mechat“. Treffend beschrieb Andrea Rimböck nach der Pause auch die Inhalte der „Alpina Saga“ von Thomas Doss, in der die verschiedensten Erlebnisse und Eindrücke eines Wanderers in der Bergwelt musikalisch beschrieben werden.  Felix Ottl moderierte anschließend das Konzertstück „Ghost  Riders in the sky“ von Stan Jones aus dem Genre der Westernfilme an. Auch sein Wunsch erfüllte sich, da sowohl der Papa auf der Basstuba wie der „Göd“ auf dem  Flügelhom ihre Soli souverän spielten. Daniela Nitzinger informierte die Zuhörer dann ausführlich über die Person und die Vita des Sängers Andrea Bocelli. Dessen Ohrwurm „Vivo per Lei“  brachte die
Musikkapelle in einem spannend umgesetzten harmonischen Klang zu Gehör. Melina Kriechbaumer gab schließlich in Kurzform die Geschichte des Musicals „Der König der Löwen“ wieder, welche von den Musikern im Anschluss in einem Medley  „The Lion King“ von Elton John und Hans Zimmer musikalisch wiedergegeben wurde. Mit starken Impulsen und vielfarbigen Rhythmuseffekten untermalt, entführte die Kapelle ihre Zuhörer so heißblütig, inspirierend und stilsicher in die Savanne Afrikas. Mit begeistertem Applaus bedankte sich das Publikum auch dieses  Mal bei den Musikern, die von  Hildegard Nitzinger sicher, energiegeladen, aber in gewohnt ruhiger, verbindlicher, unspektakulärer Art und Weise vorbereitet und durch das Konzert geführt wurden. Mit drei Zugaben und einem herzlichen Dankeschön aus dem Mund des Vorstands und der Kapellmeisterin endete das Konzert so harmonisch, wie es begonnen hatte. (Text und Fotos Werner Bauregger)

Hier ein Auszug des Konzerts.

Fire and Flames (Stean Unterberger)

Gipfelsieg (Sepp Leitinger)

Kaiserwalzer (Johann Strauß Sohn)

Amen (Pavel Stanêk)

Böhmische Liebe (Mathias Rauch)

Augenstern (Herbert Pixner)

Alpina Saga (Thomas Doss)

Ghostrider in the sky (Stan Jones)

Vivo per Lei (Andrea Bocelli)

The Lion King (Elton John / Hans Zimmer)

Welt ohne Waffen (Marsch von Carl Teike)

Liebe und Musik

Mambo (Herbert Grönemeyer)

   

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Musiheim
Datum: 06. April 2019, 09:00

14
Apr
Kirche Thundorf
Datum: 14. April 2019, 08:30

26
Apr
Turnhalle Mitterfelden
Datum: 26. April 2019, 19:00

27
Apr
Turnhalle Mitterfelden
Datum: 27. April 2019, 20:00

28
Apr
Kirche Thundorf
Datum: 28. April 2019, 08:30

   

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© Musikkapelle Thundorf/Straß